Blog - onOffice

Home-Staging: Achtung vor künstlich verschönerten Wohnungen
Veröffentlicht am 21.02.2018 |  Kommentare

Home-Staging erfreut sich unter Maklern immer größerer Beliebtheit: Durch den professionellen Einsatz von Licht, Farbe und Möblierung, kann der Verkauf der Immobilie deutlich angetrieben werden. Allerdings sollte mit der Technik nicht übertrieben werden und von der Kaschierung eines schlechten Allgemeinzustands abgesehen werden. Immer mehr potentielle Interessenten beauftragen deshalb einen unabhängigen Sachverständigen, der bei der Besichtigung mit durch die Räume geht. Wie Sie Home-Staging gezielt und richtig einsetzen, haben wir im Folgenden einmal für Sie zusammengefasst.

Ein Objekt mit kleinen Details aufzupolieren ist nicht nur verkaufsfördernd, sondern auch absolut in Ordnung. Dazu gehören beispielsweise große Bodenvasen oder Pflanzkübel, die einen Raum großzügig wirken lassen oder große Spiegel, die das Badezimmer optisch vergrößern und so von kleinen Unreinheiten ablenken. Zudem ist es mit Home-Staging sehr viel einfacher, Interessenten für ein Objekt zu begeistern, da durch die visuelle Unterstützung auch die Vorstellungskraft der Interessenten angeregt wird – sie können sich so ein viel besseres Bild von der zukünftigen Immobilie machen und sehen sich selbst schon in den Räumen wohnen sehen. Sobald die Wohnung jedoch gezielt und lediglich für die Verkaufsphase schick hergerichtet wird, kann das auch des Guten zu viel sein.

 

Ein absolutes Tabu ist dabei das Übertünchen von Feucht- oder Schimmelschäden, denn diese können zu einer Rückabwicklung des eventuell schon getätigten Kaufes führen. Zudem müssen Verkäufer die Schadenbeseitigung selbst bezahlen – und das kann oftmals sehr teuer werden. Ebenso können Möbel, die keinerlei Gebrauchsspuren vorweisen, den Eindruck von gewollt platzierten Home-Staging verstärken. Auch der Geruch in der Immobilie ist entscheidend: Ein zu "neuer" Duft kann den Verdacht bestätigen, dass das Objekt für die Besichtigung zusätzlich verschönert wurde. Bei einer Besichtigung ist es also vollkommen in Ordnung, wenn die Interessenten auch mal hinter die Bodenvase schauen möchten.

 

Damit die Objektvermittlung trotzdem zum Erfolg wird, lohnt es sich oftmals, offen und ehrlich mit den Interessenten zu sprechen. Nicht mit der Technik des Home-Staging zu kaschieren sind dabei folgende Punkte:

 

  • Feuchtflecken
  • Der Zustand von Fenster und Türen
  • Heizkörper
  • Wasser- und Elektroinstallationen
  • Gemeinschaftseigentum und Sondereigentum (Keller und Speicherräume)

Machen Sie Ihren Alltag in der Immobilienbranche doch einfacher:Jetzt kostenfrei testen!